Wer wird Sieger?

 

Da Tanzen eine Sportart ist, die nicht in Metern und Sekunden gemessen werden kann findet man bei Bewertungsturnieren 5 Wertungsrichter, bei Meisterschaften 7 Wertungsrichter (wobei 3 österreichische und 4 ausländische Wertungsrichter einzusetzen sind). Diese haben die Aufgabe, die Leistungen der Paare zu erkennen und miteinander zu vergleichen. Sie sind zu Objektivität und Sachlichkeit verpflichtet und dürfen sich nicht von Äußerlichkeiten (z.B. Farbe des Kleides) beeinflussen lassen.

 

Wichtige Bewertungskriterien sind

Musik (Takt, Rhythmus und Musikalität)

Balance der Tänzerinnen und Tänzer im Einzelnen als auch als Paar

Bewegungsablauf

Charakteristik der verschiedenen Tänze

 

In den Vor- und Zwischenrunden vergeben die Wertungsrichter Marks (X) für jene Paare, die sie in der nächsten Runde sehen möchten (Gruppenwertung). Die Wertungsrichter werten verdeckt, das Ergebnis wird durch Addition ermittelt.

 

In der Endrunde (z.B. 6 Paare) erfolgt die Platzwertung, dh. der Wertungsrichter vergibt die
Plätze 1 – 6. Jeder Platz darf nur ein Mal vergeben werden. Die Anzeige kann offen oder verdeckt (bei Meisterschaften muss verdeckt gewertet werden) erfolgen. Die Auswertung erfolgt nach dem Skating-System, dem das Mehrheitsprinzip zugrunde liegt (genauere Erklärungen ersparen wir Ihnen.) Zum Schluss werden die Platzziffern addiert und jenes Paar mit der niedrigsten Ziffernsumme gewinnt.